Wieder unterwegs

Wege
Wege gehen
Wege gehen, wie damals,
als die Füsse noch wussten
und die Beine noch Kraft hatten.

Vertraute Wege wieder gehen,
vorbei an Sträuchern und Bäumen,
vorbei an meinem Schatten von damals,
als die Füsse noch wussten.

Wieder auf dem Weg.
Immerhin.
Unterwegs auf dem Weg,
auf dem Wiederweg,
auf den Wiederundwiederweg.

Immer wieder und wieder neu
Schritte wagen,
zagen und dennoch Wege wagen.
Wohin.
Dorthin,
wo die Knie sich verweigern,
die Füsse hadern mit dem Grund.
Wo alle Wege enden.
Dorthin,
wo das unbekannte grosse Land
sich öffnet, wo
neue Wege vor dir liegen,
wo die Füsse jauchzen und die Knie Tanzen.
Dort, am Ende der Wege.

@FrauPaulchen@twitter.com: der impuls für text 2 lautet: „im wiederweg“ – nutzt dieses bild von alfred kolleritsch aus seinem gedicht “Landschaft“ und bettet es in euren eigenen text ein.

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