Wegzeichen

Zeichen am Wegrand

Auf Wegen durch Raum und Zeit

Ankommen bei sich

Norwegen, 66 Grad 34 Minuten um 21:45h

Zeit und Raum verknüpft

In Schritten und Herzschlägen

Mein Raum, meine Zeit

Auf der Reise durch Norwegen hat mich die Veränderung der Tageszeiten bewegt.

Von Süd nach Nord wurden die Tage länger, die Nächte heller und nicht mehr als Nacht erkennbar.

Auf dem Heimweg nach Süden beschleunigte sich die Veränderung: Die Nacht wurde täglich dunkler.

Unsere Reise führte und nicht nur durch den Raum von Norden nach Süden, sondern auch durch die Zeit vom Sommer zum Herbst. Genau genommen ist die Reise durch die Jahreszeiten eine Reise durch den Raum, durch den Weltraum.

Raum und Zeit als voneinander abhängig wahrnehmen, hat mich bewegt. Und es hat mich eingeladen, über meine Räume und Zeiten zu sinnieren.

Zweite Raunacht

Still werden

Nicht die Feiern mit teuren Menschen
machen mein Leben laut.
Sorge und Sehnsucht
rufen unerbittlich.

Die Sorge will ich ziehen lassen,
vertrauen, dass sie ihr Ziel findet.

Der Sehnsucht folge ich zur Quelle.
Dorthin, wo DU zu mir sprichst:

Du bist meine liebe Tochter,
du gefällst mir. *

Gefalle ich dir?
Bin ich gut genug?

Du bist meine Tochter,
das ist genug.
Du bist mehr als gut genug,
Liebes.

(* Nach Henry J.M. Nouwen: „Nimm sein Bild in dein Herz“ und nach der Bibel: Matthäusevangelium 3,17)

Erste Raunacht

Rückblick

Im ersten Augenblick wiegt der Schmerz schwer.
Ein schmerzendes Knie am Jahresanfang,
die Krankheiten von anderen.
Ängste um andere.
Auch meine alten Krankheiten.

Ein zweiter Blick weckt farbenfrohe Bilder:

Ich bin reich.

Zwischen Hoffen und Bangen
Zwischen Schmerz und Glück
wähle ich Hoffen und glückliche Erinnerungen.

Daheim:

Südengland im Sommer:

Pilgern im Herbst:

25.12.2019