Raunacht 1/20

In Lot und Waage
Gleichgewicht
suchen und finden
jeden Tag neu
jeden Moment neu.

Wendig, beweglich
Balancierend
hin und zurück.

Ungleichgewicht
als freundlichen Impuls
willkommen heissen.

Den Frieden mit mir
mit Gott und der Welt
und der teuren Familie
mit stets neuen Gewichten
mit passenden Loten
in Ehren halten
in tiefem Frieden.

.

Zwischen den Jahren versuche ich mal daheim, mal in der Burnoutklinik, sachte die Raunächte zu gestalten. Die Impulse bekomme ich dieses Jahr aus frau-achtsamkeit.de

In der Weihnachtsbäckerei

Nasch keinen Teig,
Davon kriegst du Bauchweh!
(Und ein lachendes Weihnachtsherz.)

Wasch deine Hände
Mit Wasser und Seife!
(Mit abschlecken gehts doch viel besser.)

Göttlicher Teig
mit Zitrone und Zucker
schmeckt genascht grad hundert mal feiner!


Der Beitrag zum Adventsdichten von #lyrimo erzählt von den Mailänderli, die nicjts mit Mailand zu tun haben, sondern typische Schweizer Weihnachtsguetsli sind.


Mailänderlirezept:

250g Butter geschmeidig rühren

250g Zucker
3 Eier beigeben, schaumig rühren

1 Prise Salz
1 Zitronenschale, abgerieben
500g Mehl daruntermischen,zusammenfügen, kühl stellen

3-4mm dick ausstechen mit div. Weihnachtsguetsliformen, mit Eigelb bestreichen, kühl stellen

Ca. 10 Minuten in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens backen.

Santa Lucia

Heilige der Dunkelheit

wo Licht und Wärme mangeln

Trag lebendes Licht durch die Nacht der Zeit

und Hoffnung.

Hoffnung.

Impuls: #lyrimo von Traumspruch

Sommarøy 2020

Da ich dabei bin, Norwegisch zu lernen, unten der Versuch einer Übersetzung. Gerne nehme ich Vorschläge zur Verbesserung entgegen.

Sommarøy 2020

Hellige i mørketid

Der lys o varme mangler

Bær levende lys gjennom verdens natt

Og håper.

Håper.

Sehnsuchtsort

Pantun

Wo der Tag sich aus friedlichen Fäden webt,

keine Knoten den Faden beengen,

Wo der Atem in ruhigen Lüften schwebt,

keine Wirren das Fühlen beklemmen

Keine Knoten den Faden beengen,

Wo der Himmel aus stillen Wassern grüsst

keine Wirren das Fühlen beklemmen.

Wo du leichthin den wilden Wind geküsst.

Wo der Himmel aus stillen Wassern dich grüsst,

wo der Atem in ruhigen Lüften schwebt,

wo du leichthin den wilden Wind geküsst,

wo der Tag sich aus friedlichen Fäden webt.

Ein kitschiger Beitrag zum Lyrikmonat #lyrimo