Glaubensbekenntnis

Wenn jemand sagt: „Ich glaube an dich.“ Oder: „Glaube an dich!“

Was ist damit gemeint?

Klingt irgendwie nach Leistung, nach „du schaffst das“. (Eine Prüfung, eine Aufgabe, einen Wettkampf oder so.)

Ziemlich oberflächlich.

Ich glaube, dass ich den Alltag bewältigen kann, dass ich die Tage beginnen und beenden kann in aller Schwachheit.

Ich glaube, dass ich den Weg zu mir selber und zu Gott immer wieder finden werde und daran, dass ich diesen inneren Weg auch gehen kann. Schritt um Schritt.

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Bild: Eine bearbeitete Seite aus: Elena Brower, entdecke dich, Das Achtsamkeits-Journal

Überraschung oder sich Einlassen

Auf dem Heimweg wollte ich noch dem weiten Himmel und die Kornfelder fotografieren. Nächstbeste Strasse rechts.

Jetzt bin ich richtig müde vor Freude.

Eine Ahnung:

Ich traue meinen Augen kaum:

Ist das real oder aus einem Bilderbuch?

Du willst einfach nur hinein gehen in dieses fantastische rot. Und ich schreite hinein und lache, kann es nicht fassen, ich lache einfach.

Ein Blick zurück, der Mohn leuchtet.

Man wird wohl den Rückweg antreten müssen, wir habe noch einen langen Weg vor uns.

Noch einmal dieses Rot einatmen …

Der Wind jagt durch die Felder, das Rot wird bald vergehen.

Ein Lob, ein Dank,

ein letzter Gruss – bye