Bettgeschichte

Leih mir deine Schulter
Mein Kissen ist kalt
Bei dir ist es wärmer,
das fühle ich bald.

Leih mir deine Arme
Halte mein Herz
Denn deine zwei Arme
sind gut gegen Schmerz

Meine Decke ist dünn
Deck du mich zu
Die wärmste und weichste
der Decken bist du

Drücke mich fester
Ich drücke dich auch
Schling meine Arme
Um deinen Bauch.

Lass mich bei dir ruhen
Ruh du bei mir
Nah bei einander
Wir zwei, das sind wir.

Walzer

Impuls zum 11. November 2019: Ein Medientransfer zu Grieg, gespielt von Nelson Feire

A

Ein Schritt, und zwei
dann dreh
Und dreh

Dreh dich, bald tut
dir nichts
mehr weh

Lächle ein bisschen,
dann lach
und lach

Lachen hält gute
Geister
wach.

B

[Wiederholung A-B]

Breite die Arme aus
Weit und
Weit
Schwebe und fliege
In Ewigkeit

Dreh dich, dreh
Nicht mehr weh
Fliege, flieg
nicht mehr weit
Tanze, tanz
in Ewigkeit

Überraschung oder sich Einlassen

Auf dem Heimweg wollte ich noch dem weiten Himmel und die Kornfelder fotografieren. Nächstbeste Strasse rechts.

Jetzt bin ich richtig müde vor Freude.

Eine Ahnung:

Ich traue meinen Augen kaum:

Ist das real oder aus einem Bilderbuch?

Du willst einfach nur hinein gehen in dieses fantastische rot. Und ich schreite hinein und lache, kann es nicht fassen, ich lache einfach.

Ein Blick zurück, der Mohn leuchtet.

Man wird wohl den Rückweg antreten müssen, wir habe noch einen langen Weg vor uns.

Noch einmal dieses Rot einatmen …

Der Wind jagt durch die Felder, das Rot wird bald vergehen.

Ein Lob, ein Dank,

ein letzter Gruss – bye

Alltag Mai

Denk nicht, Glück zu haben sei normal. Glück und glücklich sein sind die wunderbaren Ausnahmen.

Normal sind die alltäglichen Mühen. Mit Dankbarkeit tragen sie sich leichter.

Wenn aber das Glück vor dir steht und nicht ganz so aussieht, wie du erwartet hast, sei nicht wählerisch. Nimm es und sei glücklich.

Ein Beitrag zum Projekt von Ulli Gau zum Thema Alltag.
https://cafeweltenall.2018/10/19/alltag-eine-idee/wordpress.com/