Tag 47 – mir fehlen die Worte

Impuls zum Lyrikmonat #lyrimo: „Ohne Worte“
Mir läuft es gar nicht mit Dichten in diesem Lyrikmonat.

https://lyrimo.wordpress.com/2020/04/26/27-04-2020-ohne-worte/

Ich finde keine Worte für meine Gedanken,
keine klaren Gedanken für meine Gefühle.
Was steht auf den Zeilen und was dazwischen?

Mein Denken schwebt im leeren Raum
– oder die Wörter verlieren sich im randvollen Raum.
Zu viele Worte haben kein Gewicht
und die wenigen Worte finden sich nicht.

Da bleibt nur Handeln, verzweifelte Kreativität
Weben, flechten, schneiden, kleben, binden, malen … Ich nenne es #coreativ.

Bemalte, beklebte und gefüllte Bonbondosen
Bandweben mit Gatterkamm
Rundweben und frische Kränze, die noch mit Gewebe gefüllt werden sollen.
Glasperlen endlich aufgefädelt

Tag 35 Tiefschlaf

Impuls zum Lyrikmonat #lyrimo: Impuls

https://lyrimo.wordpress.com/2020/04/16/16-04-2020-impuls/

Kunst ist wie Angeln

im Meer der Impulse

Welcher beisst an?

Screenshot des Twitterbeitrages von @srfnews

Tiefschlaf

Tiefschlaf – Nach unzähligen Überstunden

Tiefschlaf – nach Einsatz über persönliche Grenzen hinaus

Tiefschlaf – nach Unterricht am Bildschirm, der wörtlich ein Reden gegen die Wand ist. Denn ich erhalte (als Belohnung) keine erheiternden Fragen, lustigen Kommentare oder kein witziges Dreinschwatzen. Auch die frechen, aufsässigen und aggressiven Kinder vermisse ich, und genau um sie mache ich mir nachts im Tiefschlaf Sorgen.

Kein Tiefschlaf auch für Eltern und Menschen in „systemrelevanten Berufen“. („Systemrelevant“ bedeutet auch: das System ist relevant.)

Tiefschlaf – wurde bestimmt auf anderem Hintergrund geschrieben, aber der Impuls beisst zu, wann er will. Ich bin erschöpft.

Sprünge und Schnipsel

Zu den Tagen 24 und 25

Hane Sprung ir Schüssle
So chani nid dichte
Es isch mer aus zdicht
Mis Hirni verbricht.

De blibe nur Stückli
Nur Fötzle u Möckli
kes richtigs Gedicht
die Täg hei zviu Gwicht.

Zviu fern, zweni nach
Fernbesprechig, Fernunti,
Fernlache, ferngränne
Es isch zum furtrenne.

Kombiniert die Impulse zum Lyrikmonat #lyrimo:
Sprünge. Schnipsel